Pressebericht 5 Jahre Spielbude.ch vom 16. Dezember 2013

Spielladen Spielbude.ch feiert das 5-jährige Jubiläum

Vor gut fünf Jahren öffnete ein Spielladen in Welschenrohr seine Pforten in einem altehrwürdigen, aber schon tüchtig in die Jahre gekommenen Gebäude. Heute präsentieren sich die Initiantinnen und Initianten stolz vor ihrem neuen Ladenlokal an der Hauptstrasse 4 in Welschenrohr.


Ivan Schwab-Germann

„Einen Spielladen aufzubauen ist eine Herzensangelegenheit, da dürfen nicht primär wirtschaftliche Interessen dahinter sein“, erläutert der Initiant und Stratege Ivan Schwab-Germann. „Mit einem Spielladen wird man nicht reich, aber das Arbeiten macht grossen Spass“, ergänzt Nicole Germann, die seit Anbeginn die operativen Geschicke leitet. Ein Blick ins Innere zeigt deutlich, dass sich der Laden in den letzten fünf Jahren zum veritablen Fachgeschäft für Spielwaren entwickelt hat, der sich auf Augenhöhe mit den bekannten renommierten Spieleanbietern schweizweit bewegt. Das Angebot deckt die ganze Palette von Spielwaren ab, vom Kinderspielzeug über Outdoor-Spiele bis zum Vielspieler-Segment ist alles vorhanden. Dies schätzen inzwischen Kunden aus der ganzen Schweiz, die zum Teil mehr als eine Stunde nach Welschenrohr fahren, um „sofort“ das gewünschte Spiel in den Händen zu halten.

Durch regelmässige Weiterbildungen eignen sich die Mitarbeiterinnen ein breites Wissen über die Spiele im Laden an, viele davon kann sich die Kundschaft vor Ort zeigen und erklären lassen. Man spürt, dass die persönliche Beratung dem Verkaufsteam am Herzen liegt.

Gemäss Ivan Schwab-Germann hat sich das im Laden erhältliche Artikel-Angebot in den fünf Jahren vervierfacht. „Das Geschäft über Internet läuft gut, das Ladenlokal dürfte besser besucht sein“ – meint dazu Schwab-Germann.

Dabei ist den Initianten am Anfang nicht alles in den Schoss gefallen. Einer der wichtigsten Grossisten, mit einigen der bekanntesten Verlagen im Angebot, wollte die Spielbude zunächst nicht beliefern. Es bedurfte schon einer gewissen Portion Hartnäckigkeit, Ausdauer und Überzeugungskraft, damit das Sortiment in der gewünschten Art aufgebaut werden konnte. Heute erzählen die Gründer diese Anekdote mit einem Lachen und fügen an, dass wohl auch besagter Lieferant heute darüber schmunzeln würde. Mit Dieter Marti konnte man von Anfang an einen erfahrenen Fachmann in das Team holen. Der Hägendorfer war in den neunziger Jahren Inhaber und Geschäftsführer des Spielladens „Würfel“ in Olten. „Sein Fachwissen und sein Netzwerk waren selbstredend sehr wertvoll für den Aufbau des Sortiments“ – bestätigt Ivan Schwab-Germann. Schliesslich komplettierte Marianne Germann das Gründerteam, sie ist nun pensioniert und wurde durch Zsuzsa Schneider ersetzt, einer Person mit langjähriger Verkaufserfahrung.

Im letzten Jahr entschloss sich der Inhaber des Gebäudes, in dem die Spielbude untergebracht war, für einen kompletten Abbruch und einen Neubau, ein Mehrfamilienhaus, das auch die neue Spielbude beherbergt. Seit diesem Herbst ist der Laden wieder am alten Standort, aber in neuen Räumlichkeiten zu Hause. „Nun mit fliessendem Wasser, Toilette und Zentralheizung, was doch einigermassen angenehm ist“ erläutert Nicole Germann lachend. Das alte Ladenlokal bot diesen Komfort nicht.

„Mit dem Spielabend für Erwachsene bieten wir auch ein Zusatzangebot, das rege und gern genutzt wird. Und wir sind am Überlegen, ob wir kostenintensive Artikel, z.B. Erdbälle etc. auf Mietbasis anbieten wollen“, schaut Ivan Schwab-Germann in die Zukunft. Die Ideen, die Initiative und die Motivation sind bei den Initianten offensichtlich noch in gleichem Mass vorhanden wie vor fünf Jahren.

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