Pressebericht 13. GV des Berufslernverbundes Thal-Gäu-Bipperamt (BLV)

Jugendlichen den Start ins Berufsleben ermöglichen

Sie bestritten den Abend: Präsidentin des BLV Christine Haenggi (Balsthal) und die Führer in den drei Betrieben: v.l. Beat Allemann ChemValve AG, Andreas Burri Grico-Druck AG, Benno Schmid ChemValve AG und Arthur d’Agostini Avet AG
Andreas Burri, Grico-Druck AG
Arthur d’Agostini, Avet AG
Benno Schmid, ChemValve AG

Zu ihrer diesjährigen Generalversammlung trafen sich die Mitglieder des BLV in Welschenrohr. Vor der Abwicklung der ordentliche Traktanden besuchten sie drei Betriebe, die Mitglied im Verband sind: Grico-Druck AG, Avet AG und ChemValve-Schmid AG, in deren neuer Halle die Versammlung stattfand.


Walter Schmid

Eine wichtige Aufgabe übernimmt der BLV beim Übertritt Jugendlicher von der Schule in die Berufswelt. „Im Berufslernverbund bilden Firmen, Klein- und Mittelunternehmen Lernende gemeinsam aus. Der Austausch von Lernenden garantiert ein breitgefächertes Ausbildungszentrum“, heisst es in der Broschüre. Dazu kommt das Ausbildungszentrum in Zuchwil, wo Jugendlichen eine möglichst gut Ausbildung in industriell-gewerblichen Berufen geboten wird.

Erfolgreiches Geschäftsjahr
In ihrem Jahresbericht konnte Christine Haenggi, Präsidentin des BLV, eine positive Bilanz über das 13. Geschäftsjahr ziehen. Insgesamt standen 54 Jugendliche, 6 Frauen und 48 junge Männer waren im BLV unter Vertrag. Sie wurden in folgenden Berufen ausgebildet: Kaufleute, Produktionsmechaniker, Polymechaniker, Logistiker, Automatiker, Papiertechnologe und Anlageführer. Leider mussten auch einige Lehrabbrüche in Kauf genommen werden.

Bildungszentrum an neuem Standort
Im Riverside Business Park in Zuchwil, im ehemaligen Sulzer-Areal, konnte im September 2011 das Bildungszentrum eröffnet werden. Ausbildungsleiter Christian Bohner berichtete von einem gelungenen Werk, wo den Jugendlichen einen erfolgreichen Start ins Berufsleben ermöglicht wird: „17 Lernende  haben im August 2012 ihre Ausbildung in Angriff genommen. Im August 2013 werden voraussichtlich 22 Lernende die Grundausbildung beginnen. Dazu bieten wir verschiedene überbetriebliche Kurse an.“

Präsidentin bleibt
Verschiedene Wechsel in der Leitung des BLV gab es zu melden, so auch im Vorstand. Es haben demissioniert: Anouk Ruch-Steiner (Recherswil), René Studer (Langenthal), Stefan Müller (Herbetswil) und Luana Nazionale (Oensingen). Auf die Neubesetzung wird verzichtet, da die Zusammenführung des BLV mit dem Lehrbetriebsverbund Mittelland geplant ist. Christine Haenggi stellt sich für zwei weitere Jahre als Präsidentin zur Verfügung und bildet zusammen mit Walter Eggenschwiler (Härkingen), Thomas Jeker (Balsthal), Rita Frutiger (Oftringen) und Christian Bohner (Wiedlisbach) den neuen Vorstand.


Betriebsbesichtigungen

Da staunten einige Teilnehmer nicht schlecht, als sie sahen, was die Welschenrohrer Unternehmen zu bieten haben:

Grico-Druck AG: Andreas Burri stellte als Geschäftsführer seinen Betrieb mit 10 Mitarbeitenden vor. Seit 1990 bearbeitet das von Frédy Grimm gegründete Unternehmen Aufträge im Druckereibereich. Die Firma arbeitet mit verschiedenen Druckereien zusammen, kann aber  kleiner Aufträge selber erledigen. So betreut sie 1724 Kunden und von 7450 Aufträgen lagern die Unterlagen im Archiv.

Avet AG: Geschäftsführer Arthur d’Agostini führte die Besucher durch die Halle „seiner“ Firma, die mit 11 Mitarbeitenden Reinigungsgeräte von hoher Qualität produziert. Die Firma Avet mit Sitz in Rüti und Niederlassungen in Deutschland und Dubai entwickelt neue Reinigungssysteme und geht auf Kundenwünsche ein.  Rund 15 000 Geräte werden jährlich produziert und in 15 Länder exportiert.

ChemValve-Schmid AG: Geschäftsleiter Benno Schmid präsentierte sein 1993 gegründetes Unternehmen, das 30 Mitarbeiter beschäftigt. Die Entwicklung und Herstellung von Armaturen, Ventilen, Systemen der Verfahrens- und Umwelttechnik aller Art ist das Tätigkeitsfeld des Unternehmens, das vor kurzem eine neue Halle beziehen konnte. „Wir sind ein produzierendes Unternehmen und exportieren unsere Produkte in 40 Länder“, stellte Schmid fest.

Weiterempfehlen