Gelungene Auftritte in Solothurn und Welschenrohr

 
Die diesjährigen Eckpunkte der Generalversammlung des Cäcilienchors Welschenrohr waren der fünfte Jahresrückblick des Präsidenten Heini Allemann und der Dirigentin Alina Kohut sowie die Wahl eines neuen Vizepräsidenten.

 
Urban Fink

Höhepunkt des verflossenen Vereinsjahres war die Gestaltung der «Musikalischen Andacht» in der St.-Marien-Kirche in Solothurn vom 30. Oktober 2014 zusammen mit dem Organisten Bruno Eberhard und dem Violinisten Urs Joseph Flury. Die Aufführung von Richard Flurys St.-Anna-Messe, die der bekannte Solothurner Komponist für Gänsbrunnen geschrieben hatte, wurde vor einem grossen und dankbaren Publikum mit einem bunten Strauss von geistlichen und weltlichen Liedern ergänzt.

Der Rückblick von Präsident Heini Allemann verdeutlichte eindrücklich, was der Cäcilienchor Welschenrohr auch sonst mit kirchlichen und weltlichen Aufführungen und Proben (63 Zusammenkünften!) geleistet hat. Der Chor sang zusammen mit den andern Kirchenchören aus dem Pastoralraum wie gewohnt am Christkönigsfest, ausserdem auch bei der Verabschiedung von Pastoralraum-Pfarrer Raimund Obrist und bei der Einsetzung des neuen Pastoralraumleiters, Pfarrer Simon Moser. Ein weiterer Höhepunkt war die Begleitung der Weihnachtsgottesdienste, diesmal mit traditionellen Weihnachtsliedern und von Kindern und Jugendlichen verstärkt. Der Chor umrahmte ausserdem die Vernissage des Buches «Der Kanton Solothurn vor 100 Jahren», herausgegeben vom Organisten Urban Fink-Wagner, die Seniorenweihnacht in Welschenrohr und fünf Beerdigungsgottesdienste; er trat auch im Rahmen des Thaler Kulturtages in Welschenrohr auf. Geburtstage und Jubiläen von Vereinsmitgliedern boten Anlass zu freudiger Gemeinschaft, auch der Ausflug des Cäcilienchors Welschenrohr zusammen mit dem Kirchenchor Bärschwil in für viele noch unbekannte Ecken und Nischen der Kantonshauptstadt.

Die Musikkommission plante in einer Sitzung das kirchliche Programm, während der Vorstand viermal zusammentrat. Die Jahresvorschau zeigte auf, dass der Cäcilienchor sich auf ein interessantes, nun etwas ruhigeres Vereinsjahr 2015 freuen darf, auch mit einem Vereinsausflug nach Österreich. Die Vereinskasse konnte unter bester Führung von Margrit Ilg mit gutem Gewinn abschliessen. Besonders erfreulich sind die ansehnlichen Gönnerbeiträge und Spenden.

Jacqueline Gribi-Rütti trat als Vizepräsidentin zurück; diese Vakanz konnte mit der Wahl von Martin Schuhmacher behoben werden. Die insgesamt sechsjährige Mitarbeit von Jacqueline Gribi im Vorstand wurde bestens verdankt und der übrige Vorstand in globo wiedergewählt. Etliche Sängerinnen und Sänger konnten die Fleissauszeichnungen entgegennehmen. Nach dem geschäftlichen Teil rundete ein fröhliches Unterhaltungsprogramm die gelungene Generalversammlung ab: Der Cäcilienchor Welschenrohr freut sich auf die Zukunft; zusätzliche Neumitglieder sind jederzeit herzlich; besonders Männerstimmen sind nötig!

(az Solothurner Zeitung)