Welschenrohr sendet positives Signal an Kestenholz

 
Kestenholz hat angefragt, ob die Gemeinde Welschenrohr ein Kontingent an Asylsuchenden übernehmen möchte. Das Traktandum wurde zwar noch nicht behandelt, das Signal des Gemeinderats ist aber schon einmal positiv.

 
Stephan Walser

Dicke Schneeflocken fielen und so kam es dass die Gemeinderatssitzung ohne den Gemeinderatspräsidenten anfing. Stefan Schneider musste sich nämlich kurzfristig entschuldigen, er hatte als Polizeibeamter alle Hände voll zu tun. Gemeindevizepräsident Stefan Allemann und Beat Donauer waren ebenfalls krankheitsbedingt entschuldigt. Schliesslich führte Beat Allemann durch sie Sitzung.

Der Präsident der Liegenschaftskommission, René Berthel, erläuterte die einzelnen Massnahmen zur Sanierung der Wohnung im Thalhof. Gemäss Offerten wird die Instandstellung der Wohnung rund 80 000 Franken kosten und unterschreitet somit den von der Gemeindeversammlung genehmigten Betrag von 85 000 Franken.

Ferner hat der Rat Wahlen vorgenommen: Heidi Antenen-Schöni, FDP, als Mitglied des Wahlbüros; Alois Forster als Delegierter der Kreisschule. Die Kulturkommission stellt ausserdem Selina Schindelholz als Mitglied der Arbeitsgruppe «Kultur im Thal». Der Gemeinderat nimmt dies dankend zur Kenntnis.

Anfrage Kestenholz verschoben
Die Gemeinde Kestenholz hat angefragt, ob die Gemeinde Welschenrohr ein Kontingent von Asylsuchenden übernehmen möchte. Der Rat hat grundsätzliches Interesse daran bekundet. Die Behandlung des Traktandums wurde aber aufgrund der erwähnten Absenzen auf die nächste Gemeinderatssitzung verschoben.

(az Solothurner Zeitung)