Erfreuliches Budget - Steuerfuss soll gleich hoch bleiben

 
Der Welschenrohrer Gemeinderat besprach vor kurzem das Budget für das kommende Jahr. Am 30. November wird es der Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorgelegt.

 
Walter Schmid

Fiko-Präsident Beat Allemann zeigte sich während der Präsentation der laufenden Rechnung erfreut. Der budgetierte Fehlbetrag von 50 000 Franken wurde mit rund 30 000 Franken deutlich unterschritten. Der Eigenfinanzierungsgrad von lediglich 24 Prozent ist nicht optimal. Das Ziel soll hier ein klar höherer Wert sein.

Der Voranschlag sieht für 2016 einen Aufwandüberschuss von 29 800 Franken vor. Es wäre nach Meinung des Gemeinderates verfrüht, den Steuerfuss anzupassen. Die Gebühren für Wasser, Abwasser und Abfall müssen nicht angepasst werden.

Investiert werden soll im neuen Jahr vor allem in die Abwasserbeseitigung. Die Leitung zum Anschluss an den Zweckverband ARA Falkenstein und der Rückbau der gemeindeeigenen Abwasserreinigungsanlage werden 1,65 Mio. Franken kosten. Die nötige Sanierung des Talhofs, namentlich des Dachs, sowie einer Wohnung schlägt mit 312 000 Franken zu Buche. Im Rahmen der Dachsanierung sollen auch Solarpanels angebracht werden.

An der Gemeindeversammlung wird auch über einen Kredit für die Güterregulierung befunden. Es geht um die Instandsetzung einiger Zufahrten der Landwirtschaftsbetriebe des Dorfs. Der Souverän wird ebenfalls über ein neues Gebührenreglement abstimmen, welches bei Anlässen im Dorf zur Anwendung kommt. Die Gebühren wurden bis anhin durch den Kanton erhoben. In Zukunft wird dies aber Sache der Gemeinde sein, was einige Anpassungen nötig macht.

Zur Attraktivitätssteigerung des Standorts für Firmen sollen Rahmenkredite in der Höhe von 100 000 Franken gesprochen werden können. Auch über dieses Werkzeug der Bauförderung wird an der kommenden Gemeindeversammlung abgestimmt.

(az Solothurner Zeitung)