Pausenplatz und Schulweg sollen für Kindergärtler sicherer gemacht werden

 
Für den Kindergarten, der vom Pfarreiheim ins alte Schulhaus verlegt wird, soll der Pausenplatz attraktiver und auch sicherer gemacht werden. Ebenfalls sollen die Kinder befähigt werden, die Gefahren des Strassenverkehrs einzuschätzen.

 
Stephan Walser

Im November 2013 entschied der Gemeinderat Welschenrohr, den Kindergarten vom Pfarreiheim ins alte Schulhaus zu verlegen. Schulleiterin Katharina von Burg stellte dem Gemeinderat nun das Konzept für den Kindergarten vor. Themen wie eine kindgerechte Lernumgebung, die Gestaltung des Pausenplatzes, aber auch der anspruchsvollere Schulweg werden angesprochen. Der Pausenplatz wird bald auch den kleinsten zur Verfügung stehen, er soll einerseits sicherer gemacht werden mit Hemmnissen für den Autoverkehr, anderseits attraktiver durch aufgemalte Spiele.

Grundsätzlich liegt der Schulweg in der Verantwortung der Eltern. Von Burg will hier Hand bieten; in Zusammenarbeit mit Gemeindevertretern und der Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu sollen Lösungen erarbeitet werden. Grundsätzlich dürften den Kindern aber nicht einfach alle Steine aus dem Wege geräumt werden, vielmehr müssten sich die Kinder befähigen, die Gefahren des Strassenverkehrs einzuschätzen, wurde argumentiert.

Neue Pächterin für Tea-Room
Bereits vor einer Woche befand der Gemeinderat über die Vermietung des Tea-Rooms. Lange Zeit erschien die Suche nach einer neuen Pächterin oder einem neuen Pächter schwierig. Nun konnte sogar aus den Konzepten zweier Parteien ausgesucht werden. Eine wollte mit einem breit gefächerten Angebot punkten, während die Andere ihr Können als Bäckerin-Konditorin ins Zentrum stellte. Die Entscheidung war nicht einfach und so fiel der Zuspruch an Colette Rieder aus Welschenrohr mit fünf zu drei Stimmen, bei einer Enthaltung, denkbar knapp aus.

Der Gemeinderat entschied zudem die anstehenden Instandsetzungsarbeiten am Tea-Room mit der Errichtung einer einfachen Küche im Gästebereich sowie einer neuen Eingangstüre zu ergänzen. Die Kosten von 40 000 Franken resultieren somit je hälftig aus Werterhalt und -steigerung.

(az Solothurner Zeitung)