Sogar die 1957er-Pumpe kam bei der Übung zu ihrem Einsatz

 
An drei Posten demonstrierten die Feuerwehr und der Samariterverein vor vielen Zuschauern in Welschenrohr ihr Können. Unter anderem wurde ein Autounfall nachgespielt.

 
Walter Schmid

Zahlreiche Zuschauer, Angehörige, Kinder und Gäste verfolgten die Aktionen: Einsatz bei einem Verkehrsunfall, Einsatz des Hochleistungslüfters und Wassertransport über grosse Distanz. Kommandant Kurt Schneeberger machte vorerst auf das neue Basisreglement aufmerksam, nach dem auf die üblichen Kommandos verzichtet wird.

Der Einsatz bei einem Autounfall zeigte die Zusammenarbeit mit den Samaritern. Mit Spezialgeräten holten die Feuerwehrleute die Verletzten aus dem Autowrack und übergaben sie zur Betreuung den Samaritern. Mit dem Hochleistungslüfter kam ein neues Gerät zum Einsatz. In Atemschutzgeräten drangen Feuerwehrmänner in einen raucherfüllten Raum ein und löschten den Brand. Mit dem Entlüftungsgerät wurde der Rauch aus dem Raum getrieben. Sogar die Motorspritze aus dem Jahre 1957 kam zum Einsatz. Wasser wurde damit aus der Dünnern entnommen. Mit dem Einsatz einer weiteren Motorspritze und dem Tanklöschfahrzeug zeigten die Feuerwehrleute den Wassertransport über grössere Distanz.

Kommandant Kurt Schneeberger legte auch Rechenschaft über das vergangene Jahr ab: «Zum Glück gab es wenige Einsätze zu verzeichnen. Herznotfälle und heftiger Regen waren zu bewältigen.» Zudem gab er einen Überblick auf die besuchten Kurse und die Weiterbildung der Mannschaft. Entsprechend konnten André Rippstein zum Gefreiten und Michael Fink zum Korporal befördert werden. Nach 25 Dienstjahren wurden Jan Schmid, Daniel Schneeberger und Philipp Schneeberger mit Dank aus der Feuerwehr entlassen. Gemeindepräsident Stefan Schneider dankte den Feuerwehrleuten für ihre Arbeit und ermahnte sie zu fleissigem Besuch der Übungen. Bezirksfeuerwehrpräsident Björn von Burg lobte den Einsatz und die Organisation der Feuerwehr im Hintern Thal.

(az Solothurner Zeitung)