In 50 Länder exportiert ChemValve-Schmid AG ihre Ventile


Zahlreich strömten die Besucher in die Hallen der Produktionsfirma ChemValve-Schmid AG an der Dünnernstrasse in Welschenrohr. Die Gemeinde hatte Gemeindebehörden, Industrievertreter und Gewerbetreibende zur Besichtigung geladen. Mit dabei war auch die gesamte Belegschaft der Firma und Unternehmer Benno Schmid hatte auch seine Familie eingeladen.

 
Walter Schmid

Nach der Begrüssung durch Gemeindepräsident Stefan Schneider, der sich über die grosse Beteiligung freute, bot sich den Besuchern die Gelegenheit, sich frei in den grossen Hallen zu bewegen. Die Mitarbeiter machten sich an die Arbeit, und die interessierten Gäste konnten sich über die verschiedenen Arbeitsgänge orientieren lassen.

Armaturen für Chemie und Umwelttechnik
Sie alle waren beeindruckt von der Vielzahl an Armaturen, Ventilen, Absperrklappen, die in 22 Grössen, von 15 bis 1000 Millimeter Durchmesser hergestellt werden. Die Bestandteile werden je nach Verwendung aus verschiedenen Materialien wie zum Beispiel Titan und Palladium gefertigt, mit Teflon beschichtet und schliesslich mit 10 bar auf Dichtigkeit geprüft. Die Produkte finden Verwendung in der Chemie, in der Pharmaindustrie und in der Lebensmittelproduktion.

Viele treue Mitarbeiter
„In 50 Länder exportieren wir unsere Produkte zu unsern weltweit etablierten Partnern“, führte Geschäftsführer Benno Schmid aus. Qualität, Zuverlässigkeit und kurze Termine würden von der Kundschaft geschätzt, sogar im fernen Osten mit China als grossem Konkurrenten. Das Unternehmen beschäftigt 32 Mitarbeiter, davon viele langjährige. Die Hälfte der Belegschaft wohnt in Welschenrohr, früher waren es fast alle. Im Rahmen des Lernverbundes Thal/Mittelland werden auch Lehrlinge ausgebildet. „Damit leisten wir einen Beitrag zur Förderung der technischen Berufe“, erklärte Schmid.

Neubau und Renovation
Die Firma wurde 1993 gegründet und startete an der Balmbergstrasse in der ehemaligen Bruwa-Halle. Später verlegte man den Betrieb in das Gebäude der ehemaligen Univam. Ein Erweiterungsbau schaffte den nötigen zusätzlichen Raum. Der Anlass bot nun Gelegenheit, den Hallenneubau und den renovierten 30-jährigen Altbau zu besichtigen. Das gesamte Bauvorhaben wurde in dreijähriger Bauzeit realisiert, wobei die Produktion stets weiter ging. Dies forderte von den Mitarbeitern unter der Führung von Betriebsleiter Beat Allemann-Ilg zusätzlich einiges ab. Die gesamte Anlage fügt sich gut in die Landschaft ein und ist unterdessen bereit voll ausgelastet.

Beim Apéro riche konnten sich die Teilnehmer rege austauschen, was denn auch rege benutzt wurde.