Werk Wolfsschlucht wurde mit einer Kanone ausgestattet

 
An der 12. Generalversammlung in Mümliswil durfte der Präsident des Vereins Festungswerke Solothurner Jura, Urban Fink-Wagner (Oberdorf), eine restaurierte Kanone für das Werk Wolfsschlucht präsentieren.

 
Max Flückiger
Mit der Aufnahme in den Verband der Museen der Schweiz (VMS) ist der Verein Festungswerke Solothurner Jura (VFSJ) jetzt eine qualifizierte Institution. Auch konnte das Werk Wolfsschlucht mit einer Gebirgskanone bestückt werden.

An der 12. Generalversammlung in Mümliswil durfte mit sichtlichem Stolz der Präsident des Vereins Festungswerke Solothurner Jura, Urban Fink-Wagner (Oberdorf), ein paar wichtige Ereignisse aufzählen.

Im Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr sind dies die Aufnahme in den Verband der Museen der Schweiz, die Installation einer total restaurierten Gebirgskanone in der Anlage Wolfsschlucht in Welschenrohr und die «offizielle Eröffnung» mit einem Kanonenschuss.

Insgesamt 1450 Personen liessen sich letztes Jahr von den VFSJ-Führern die ehemaligen militärischen Werke von Gänsbrunnen bis auf den Unteren Hauenstein zeigen.

Kassier Beat Allemann (Welschenrohr) konnte trotz Ausgaben für Unterhalt, Material, Strom und Reparaturen (wegen Vandalismus) einen positiven Rechnungsabschluss präsentieren. Fürs neue Vereinsjahr sind Mehrausgaben vorgesehen; der Mitgliederbeitrag wird trotzdem nicht erhöht.

Meinrad Studer neuer Sektorchef
Seit der Gründung des VFSJ im Jahr 2000 betreute Balthasar Schmuckli (Trimbach) die ehemaligen militärischen Objekte als Sektorchef Ost (Unterer Hauenstein/Trimbach). Nun gab er seine Verantwortung ab und durfte als Dank einen Korb «Thalerkost» empfangen.

Meinrad Studer (Hauenstein) wurde einstimmig als Nachfolger gewählt. Als nächstes Ziel, so Präsident Fink, steht die mögliche Übernahme für den Erhalt weiterer ehemaliger Militäranlagen auf dem Programm.

Sie sollen aber von militärisch-strategischer und örtlicher Bedeutung sein. Der Öffentlichkeit will man sie dann auch zugänglich machen. So steht es ebenfalls im Zweckartikel der Statuten des jetzt 120 Personen zählenden Vereins.

Der Verein ist auch im Internet präsent unter: www.fw-so.ch.

(az Solothurner Zeitung)