Spiel ohne Grenzen – dieses Jahr schaumhaft schön

 

Der Fussballclub Welschenrohr führt jedes Jahr ein weit über die Thaler Grenzen hinaus bekanntes Stüblifest durch. Eingebettet darin fand dieses Jahr bereits zum dritten Mal der TEAM-Spirit Event statt – eine Art „Spiel ohne Grenzen“ für Gruppen. Das herrliche Sommerwetter und das tolle Rahmenprogramm sorgten für eine ausgelassene Stimmung unter den kostümierten Teams und den gut unterhaltenen Schaulustigen.


Ivan Schwab

Das vierköpfige OK des TEAM-Spirit verstand es auch dieses Jahr wieder, den am sportlichen Wettkampf Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen. Neun verschiedene Spiele galt es zu absolvieren und bei jedem Spiel duellierten sich jeweils zwei Mannschaften und spielten so um die Siegpunkte. Da auch die Kostümierung, der Team-Name und der Fanclub zu Siegpunkten führten, waren die Mannschaften auch beeindruckend „verkleidet“. Jedes Team stellte sich den 9 Herausforderungen, die so verschieden angelegt waren, dass Geschicklichkeit, Schnelligkeit aber auch Ausdauer und Fingerspitzengefühl gefragt waren. So galt es, einen möglichst hohen Kapla-Turm zu bauen, im Bungee Run Kanal an einem Gummiseil möglichst weit nach vorne zu hechten oder beim Baseball-Hornussen den Ball unerreichbar für die gegnerische Mannschaft im Feld zu platzieren. Höhepunkt der diesjährigen Spiele war sicher das Bad im Schaum, um Zahlenteller zu finden. Die Teams hechteten in das weisse Bad und suchten mit viel Eifer.

Der hervorragend organisierte sportliche Wettkampf schloss mit der Rangverkündigung und der Überreichung des Wanderpokals an das siegreiche Team „Fothermuckers“. Dabei dankte der Mitorganisator Ivan Schwab-Germann einerseits den mitwirkenden Teams, die viel zum Gelingen des Anlasses beitragen, aber auch der Gemeinde Welschenrohr für die Benutzung der Anlage, dem Abwart, dem Samariterverein und den zahlreichen Helfern und Sponsoren.

Auch die Besucherinnen und Besucher kamen voll auf ihre Rechnung. So zeigte ein Profizauberer eine Show, die manch einen zum Staunen und Nachdenken brachte. Die Chirsi-Stei Bahn suchte einen Spuckmeister und für die Kinder stand eine 7 Meter grosse Piratenschiff-Hüpfburg bereit, eine Märlifee erzählte Geschichten und in einem Tippi gab es Kindertattoos.