Welschenrohrer FDP nominiert für den Gemeinderat

 
Im Hinblick auf die Wahlen in Kanton und Gemeinde versammelten sich die Welschenrohrer Freisinnigen, um die Nominationen vorzunehmen. Alle fünf bisherigen freisinnigen Gemeinderäte stellen sich im kommenden Frühling zur Wiederwahl.

 
Walter Schmid

Zur Wiederwahl stellen sich René Christ, Beat Donauer, Thomas Mägli, Andreas Rotschi und Stefan Schneider. Damit nominiert die FDP nur die fünf bisherigen Ratsmitglieder, sodass der Entscheid über Wahlkampf oder stille Wahlen bei den andern Parteien liegt. Gemeindepräsident Stefan Schneider, seit 2008 im Amt, stellt sich ebenfalls zur Wahl für eine weitere Amtsperiode.

Benedikt Hug orientierte die Versammlung eingehend über die Situation bei den Regierungsratswahlen, wobei drei Sitze neu zu besetzen sind. Mit der bisherigen Esther Gassler und dem neu nominierten Remo Ankli verfügt die FDP über vorzügliche Kandidaten. «Es braucht aber unsern vollen Einsatz, um die beiden Sitze zu sichern, denn die Konkurrenz ist gross», meinte Hug.

Über die Kantonsratswahlen berichtete Parteipräsident Thomas Mägli: «Erstmals seit Jahrzehnten stellt Welschenrohr keinen Kandidaten. Das Hintere Thal ist aber mit der bisherigen Kantonsrätin Rosmarie Heiniger aus Gänsbrunnen gut vertreten». Seit der Nominationsversammlung in der Amtei Thal-Gäu ist die Wahlliste mit weitern Kandidaten und Kandidatinnen ergänzt worden.

Bürgerrat sucht Präsidenten
Auch im Bürgerrat machen die bisherigen Ratsmitglieder Hugo Gunzinger (Präsident), Sandra Gunzinger-Känzig und René Allemann-Christ weiter. Hugo Gunzinger, der seit zehn Jahren die Bürgergemeinde führt, möchte jedoch das Amt altershalber abgeben. Eine Nachfolgerin oder Nachfolger innerhalb des Rates zu finden, erweist sich als schwierig. Die Präsidenten der im Bürgerrat vertretenen Parteien FDP, CVP und SVP werden sich um eine Lösung bemühen.

(az Solothurner Zeitung)