Mit der Landzuteilung einverstanden

 
Welschenrohr Gemeinderat behandelte Sachgeschäfte

 
Walter Schmid

Neuzuteilung Güterregulierung
Bis zum 15. Juli liegt die neue Landzuteilung im Rahmen der Güterregulierung öffentlich auf. Anna Béguelin orientierte den Rat über die Zuteilung der gemeindeeigenen Grundstücke. Zwei liegen am Rande der Bauzone, ideal für eine mögliche Erweiterung des Baugebietes. Die andern Grundstücke umfassen öffentliche Anlagen wie Reservoir, Schiessanlage, Abstellplätze. Der Rat sieht keinen Grund für eine Einsprache und stimmt der Zuteilung zu.

Neue Buffet-Anlage für das Tea-Room
Die Kühlanlage im Tea-Room ist revisionsbedürftig. Offerten für verschiedene Varianten liegen vor und wurden von Verwalter Marc Pergher vorgestellt. Nach einem Augenschein an Ort und Stelle sprach sich der Rat für die Erneuerung der Buffet-Anlage aus, was Kosten von rund 25 000 Franken verursachen dürfte. Noch sind Details abzuklären und eine Konkurrenzofferte abzuwarten, bevor für die Ausführung grünes Licht gegeben wird.

Belagssanierung und Bachverbauungen
Für die Belagssanierung in der Fabrikstrasse liegen vier Offerten vor. Der Rat vergab die Arbeiten dem günstigsten Anbieter, der einheimischen Baufirma Brunner & Uebelhart zum Betrage von 36 000 Franken. Demnächst werden die Bachverbauungen an der Balmbergstrasse in Angriff genommen, wo das Wasser Böschung und Strasse unterspült hat.

Streusalzeinsatz
Der Einsatz von Streusalz gibt immer wieder zu Diskussionen Anlass. Dies bewog den Gemeinderat, eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Stefan Allemann mit der Formulierung eines Reglements zu beauftragen. Diese befand jedoch, dies sei gar nicht nötig. Den Gemeindearbeitern sei es zu überlassen, wann und wo Salz eingesetzt wird. Ziel sei jedoch, möglichst wenig Salz im richtigen Moment an den neuralgischen Stellen zu streuen. Der Rat stimmte - wohl auch in Anbetracht der sommerlichen Temperaturen - dem Vorschlag zu.

Asylwesen
Thomas Mägli erachtet es als schlechte Idee, das Asylwesen der Sozialregion Thal/Gäu zu übertragen und bat den Gemeindepräsidenten, die Angelegenheit in der Gemeindepräsidentenkonferenz zur Diskussion zu bringen. „Unser System mit einer Flüchtlingskommission, welche die Organisation, die Betreuung der Asylbewerber und die Kontrolle ausübt, funktioniert bestens“, meinte Mägli, sonst könne man diese Kommission glatt vergessen.