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Einwohnergemeinde Tel. +41 (0) 32 639 50 50
Hauptstrasse 550 Fax +41 (0) 32 639 50 51
4716 Welschenrhr info@welschenrohr.ch
 
 

Archiv 2007

 

Übersicht

Sportler können beachtliche Erfolge vorweisen

- Weihnachtsbeleuchtung brennt - 6.12.2007
- Keine Steuersenkung wie beim Kanton möglich - 30.11.2007
- Manuel Beeler ist Newcomer des Jahres 2007 - 17.11.2007
- Jungbürgerinnen und Jungbürger des Jahrgangs 1989 vereidigt - 13.11.2007
- Neuer Schulhausabwart gewählt - 23.08.2007
- Sehbehinderten- und Blinden WM Sao Paolo - 14.08.2007
- Rechnung 2006 schliesst Budgetkonform - 24.06.2007
- Seniorenfahrt Welschenrohr vom 04. Mai 2007 - 14.05.2007
- Welschenrohr betreibt aktive Standortförderung - 30.03.2007
- Jahrgang 1988 - 08.05.2007
- Neue Kehrichtgebühren ab 01.01.2007
- Preis für erschlossenes Bauland auf Fr. 110.00/m2 gesenkt
- Aus dem Gemeinderat

 
punkt Sportler können beachtliche Erfolge vorweisen nach oben
 
 

Gemeindepräsident René Allemann konnte anlässlich einer kleinen Feier die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler dieses Jahres begrüssen. In einer kurzen Ansprache gratulierte er allen Preisträgern zu den gemachten Erfolgen und bedankte sich für die positive Verbreitung unseres Dorfnamens weit über die Kantons- und Landesgrenzen hinaus. Er unterstrich die Wichtigkeit ihrer Vorbildfunktion für viele Jugendliche, welche so auch motiviert werden, selber Sport zu betreiben.

 

Einmal mehr wurde Manuel Beeler für seine starken Leistungen in der Kategorie U18 geehrt. An den Internationalen Deutschen Meisterschaften in Singen belegte er in den Laufwettbewerben über die Distanz von 1000 Meter Platz 1 und über 400 Meter Platz 2. Zudem absolvierte er an den Internationalen Hallenmeisterschaften in Leverkusen die Strecke über 400 Meter und 800 Meter als Schnellster.

An der Schweizermeisterschaft in Basel belegte Sandra Ackermann in der Kategorie W20, im Kugelstossen und im Speerwerfen jeweils den dritten Rang. In den gleichen Disziplinen wurde sie zudem Kantonalmeisterin.

Weitere Erfolge konnte der Turnverein Welschenrohr an diversen Wettbewerben verbuchen. So belegte Michèle Christ an den kantonalen Einkampfmeisterschaften in der Kategorie U16, über 1000 Meter den ersten Rang und an den Schweizermeisterschaften in La Chaux-de-Fonds belegte ihr Team im Staffellauf über 3 x 1000 Meter den dritten Rang. Nathalie Friedli siegte am kantonalen Cross von Lostorf, in der Kategorie Jugend A über die Distanz von 3000 Meter. Am selben Wettbewerb ging Lars Flück über die Distanz von 2000 Meter als erster durchs Ziel. Er siegte auch an den kantonalen Meisterschaften in der Kategorie U14 über die Distanz von 1000 Meter. Weiter gewann sein Bruder Sven Flück den Laufwettbewerb über 1000 Meter in der Kategorie U12. Michèle Ackermann siegte bei den Frauen über die Distanz von 800 Meter und Tanja Berthel warf in der Kategorie U14 den 400 Gramm schweren Speer am weitesten. Hansruedi Mägli wurde für sein 30jähriges Engagement als Trainer und Betreuer der Welschenrohrer Leichtathleten geehrt.

 

Zum Schluss dankte Gemeindepräsiden René Allemann nochmals allen Sportlerinnen und Sportlern und wünschte ihnen weiterhin viel Erfolg für die Zukunft.
 

Sportlerehrung

 
(v.l.) Hansruedi Mägli, Sandra Ackermann, Tanja Berthel, Manuel Beeler, Michèle Christ, Nathalie Friedli, Gemeindepräsident René Allemann. Es fehlen Michèle Ackermann, Lars Flück und Sven Flück.

 
Weihnachtsbeleuchtung brennt nach oben
 

Seit dem ersten Advent brennen entlang der Hauptstrasse die Laternen der Weihnachtsbeleuchtung. Was der Gewerbeverein vor zehn Jahren begonnen hatte, wurde nun mit der Montage der letzten Laternen vorläufig abgeschlossen.


Die verantwortlichen Personen aus Gemeindebehörden, Kulturkommission, Gemeindearbeiter und die Schöpfer der Glasscheiben besichtigten das Werk, das mit 18 Laternen im Moment beendigt ist. Eine Erweiterung ist jedoch jederzeit möglich und soll, wenn es die Finanzen erlauben, ins Auge gefasst werden. Die Laternen verbreiten weihnächtliche Stimmung im Dorfzentrum und der Hauptstrasse entlang.

Schmuck für die Adventszeit
Die Idee für eine Weihnachtsbeleuchtung stammte vom damaligen Gewerbeverein Welschenrohr. „Wir wollten etwas zur Verschönerung des winterlichen Ortsbildes beitragen“, erklärte Oswald Germann, unter dessen Anleitung verschiedene Personen die Plexiglasscheiben bemalten. Diese wurden dann in die von Isidor Hufschmid erstellten Laternen eingesetzt. Die Kosten für das Material und die elektrische Installation übernahmen Gewerbebetriebe und Gönner. So wuchs die Beleuchtung entlang der Hauptstrasse, Jahr für Jahr kamen einige Laternen dazu. Mit der Fusion des örtlichen Gewerbevereins mit dem Gewerbeverein Thal kam das Projekt zum Stillstand. Schliesslich schaltete sich die Gemeinde ein, ergänzte das Werk und übernahm auch die Kosten.

 

Weihnachtsgeschichte und Winterlandschaften
So entstanden in den letzten Wochen die fehlenden Laternen. In die fünfeckigen Laternen mit geschlossener Rückwand wurden je vier Glasscheiben von 60 Zentimeter Höhe eingesetzt. Die Arbeit übernahm in den vergangenen Jahren Wolfram Uebelhart, der mit viel Geduld und Fachkenntnis die Scheiben für die letzten Laternen bemalte. Dazu suchte er nebst Motiven aus der Weihnachtsgeschichte auch Winterlandschaften aus. Die letzten Laternen weisen nur noch ein Thema auf, das sich über alle vier Flächen erstreckt.

Fotos
Weihnachtbeleuchtung Welschenrohr: Entlang der Hauptstrasse präsentieren sich 18 Laternen und verbreiten weihnächtliche Stimmung

 

Bericht und Fotos von Walter Schmid

   
Keine Steuersenkung wie beim Kanton möglich nach oben
 

Gemeinderat verabschiedete den Voranschlag 2008 zuhanden der Gemeinde-versammlung.

Wie jedes Jahr wurde der Budgetentwurf anhand der eingegangenen Zahlen von Kommissionen, Kanton und anderen Institutionen erstellt. In mehreren Sitzungen überprüfte und hinterfragte die Finanzkommission die Eingaben und besprach diese mit den zuständigen Kommissionspräsidenten. Der so entstandene Budgetentwurf mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 188’600, lag nun dem Gemeinderat zur Genehmigung vor. Jedem Ratsmitglied war klar, dass weitere Sparmassnahmen notwendig sind. Da jedoch von der Finanzkommission bereits gute Vorarbeit geleistet worden ist, fand der Gemeinderat nicht mehr viel „Fleisch am Knochen“. Mehrausgaben oder Mindereinnahmen in mehreren, von der Gemeinde nicht beeinflussbaren Positionen, belasten das Budget 2008 zusätzlich stark. Als Beispiele seien genannt, die Mehrkosten an die Musikschule Matzendorf (+ Fr. 18’700), die Spitex (+ Fr. 44’900), der Beitrag an Kanton für eine zusätzliche Zahlung an die Ergänzungsleistungen (+ Fr. 23’000), den Zweckverband für soziale Dienstleistungen Thal/Gäu (+ Fr. 25’200) und die Mindereinnahmen aus dem Finanzausgleich (- Fr. 46’700).
Zudem beinhaltet die vom Stimmvolk des Kantons Solothurn gutgeheissene Teilrevision des Steuergesetzes eine Steuersenkung der Staatssteuer, welche auch auf die Gemeinde Welschenrohr Auswirkungen hat. Gemäss Berechnungen des Kantons werden die Gemeindesteuereinnahmen mit dieser Revision im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr um rund 6% tiefer ausfallen. Belässt man somit den Steuerfuss bei den aktuellen 133 Punkten, so käme dies auch einer Steuersenkung bei den Gemeindesteuern gleich. Damit diese Mindereinnahmen kompensiert bzw. das Steuersubstrat erhalten werden kann, ist deshalb eine Erhöhung des Steuerfusses unumgänglich. Für die Steuerzahler entsteht dadurch aber bei der Gemeindesteuer keine Mehrbelastung im Vergleich zum jetzigen Steuerfuss 133.
Eingehend prüfte und debattierte der Rat alle Budgetpositionen und musste zum Teil auch unpopuläre Entscheide fällen. So wurde für das nächste Jahr der Ansatz der Sitzungsgelder der Gemeinderäte um Fr. 10 und der aller Kommissionsmitglieder um Fr. 5 gekürzt. Der Gemeindebeitrag an das 10. Schuljahr, wie auch die Familienunterstützung wurden für ein Jahr sistiert. Die Unterstützung von ge-meinnützigen Institutionen wurde um Fr. 1’500 gekürzt und die Seniorenfahrt muss nächstes Jahr Fr. 1’500 weniger kosten. Weiter sollen die Elternbeiträge der Musikschule für das Schuljahr 2008/09 nochmals debattiert werden. Zur Diskussion stehen auch die Unterstützungsbeiträge der Gemeinde an die Vereine sowie deren Einbindung an die Nebenkosten der Gemeindeanlagen. Am Schluss der Beratung lag der Aufwandüberschuss immer noch bei Fr. 183’800 vor Abschreibungen auf den Neuinvestitionen 2008.
Auch das Investitionsbudget wurde auf die Notwendigkeit der einzelnen Eingaben hin geprüft. Ausstehend sind im Moment noch die Kosten für die Sanierung der Garderoben im neuen Schulhaus. Wie an der letzten Gemeindeversammlung versprochen, werden dem Souverän an der Versammlung vom 10. Dezember zwei Varianten vorgestellt. Ohne die Garderobensanierung belaufen sich die veranschlagten Nettoinvestitionen auf Fr. 90’400.
Schlussendlich verabschiedete der Gemeinderat den Voranschlag 2008 zuhanden der Gemeindeversammlung. Der Steuerfuss für natürliche Personen soll von 133 auf 139 % der einfachen Staatsteuer angehoben und der Steuerfuss der juristischen Personen auf 125 % der einfachen Staatssteuer belassen werden. Die Feuerwehrersatzabgabe (max. Fr. 400) und die Verbraucherpreise für Wasser und Abwasser (Fr. 2.00 / Fr. 1.40) sollen unverändert bleiben. Weiter wird vorgeschlagen, dem Gemeindepersonal einen Teuerungsausgleich von 1.5% zu gewähren.

   
Newcomer des Jahres 2007 nach oben
 

Das Swiss Paralympic Committee zeichnete den sehbehinderten Leichtathleten Manuel Beeler (Welschenrohr) als Newcomer des Jahres aus.

 


Beeler Manuel, Frei Heinz und Pfyl Thomas
Foto: Keystone / Eddy Risch

Im Rahmen der „Sportlerehrung 2007“ in Lyss wurden am 17. November die erfolgreichsten körper- und sinnesbehinderten Schweizer Athletinnen und Athleten von Swiss Olympic und dem Swiss Paralympic Committee (SPC) für ihre Resultate auf internationalem Niveau ausgezeichnet. Insgesamt wurden 24'300 Franken an Erfolgsbeiträgen übergeben.

 

Thomas Troger, Päsident des SPC, und Marc-André Giger, CEO von Swiss Olympic, würdigten die einmal mehr herausragenden Leistungen der Sportlerinnen und Sportler in der vergangenen Saison. Insgesamt 17 Athleten und Athletinnen erzielten an internationalen Wettkämpen Spitzenresultate und wurden dafür mit Erfolgsbeiträgen geehrt. Am Anlass nahmen über 150 Gäste teil.
 

Pressemitteilung Swiss Paralympic Committee

   
Jungbürgerinnen und Jungbürger des Jahrgangs 1989 vereidigt nach oben
 

Anlässlich der letzten Sitzung des Gemeinderates waren die Jungbürgerinnen und Jungbürger des Jahrgangs 1989 zur Mündigkeitsfeier ins Restaurant Rössli geladen.
 

Nach kurz gehaltener Ratssitzung erläuterte Gemeindepräsident René Allemann den Anwesenden die geltenden Rechte und Pflichten der Schweizer Bürger. Er forderte Sie auf, diese wahrzunehmen und sich rege am politischen Geschehen zu beteiligen. Nach dem Vorlesen des Gelöbnistextes wurden alle, persönlich durch Handschlag, vereidigt.
 

Im zweiten Teil der Feier informierte jeder Gemeinderat über sein Ressort und beschrieb die anfallenden Arbeiten. Danach wurden, unter der Leitung von Vize-Gemeindepräsident Stefan Schneider, die Themen Jugend und Gewalt, Drogen und Alkohol sowie Stimmrecht mit 16 Jahren diskutiert. Positiv überrascht war der Rat über die rege Beteiligung der Jungbürgerinnen und Jungbürger am Gespräch sowie deren Meinung zu den Themen, welche unsere Gesellschaft täglich beschäftigen.
 


(v.l.) Julia Schindelholz, Viviane Bielmeier, Selina Schindelholz, Joshua Distel, Lukas Mägli, Sandra Ackermann, Martin Brunner, Dominik Rothenbühler, Joel Faganello, Manuel Friedli, Philipp Fluri, Michael Fink, Christoph Donauer, Petra Marti, Corinne Schmid und Gemeindepräsident René Allemann. Es fehlen Stefan Bergmann, Carina Blättler, Claudia Fink, Sandro Fluri, Yves Meister, Matthias Strähl, Andreas Tanner und Dominique Weber.

   
Neuer Schulhausabwart gewählt nach oben
 

An einer ausserordentlichen Sitzung regelte der Gemeinderat die Nachfolge des abtretenden Schulhausabwartes.

Nach über zwanzigjähriger Tätigkeit kündigte Paul Rütti seine Stelle als Schulhausabwart auf Ende September 2007. Auf die in diversen Tageszeitungen publizierte Stellenausschreibung gingen auf der Gemeindeverwaltung 40 Bewerbungen ein. Eine vom Gemeinderat gebildete Arbeitsgruppe sondierte diese und lud schlussendlich 4 Personen zu einem Vorstellungsgespräch ein. Auf Antrag dieser Arbeitsgruppe wählte der Gemeinderat den einheimischen Bruno Antenen einstimmig zum neuen Schulhausabwart.

   
Sehbehinderten- und Blinden WM Sao Paolo nach oben
 

Vom 01.08.-06.08.07 fanden in Brasilien die Weltmeisterschaften der Sehbehinderten und Blinden in den Sportarten Leichtathletik, Goalball, Torball, Schwimmen, Fussball und Powerlifting statt. Wir reisten bereits eine Woche vor den ersten Wettkämpfen an, um uns an das neue Klima zu gewöhnen, denn die Luftverschmutzung und die Luftfeuchtigkeit sind doch um einiges höher als in der Schweiz. Dazu kam noch das kalte Wetter, womit wir nicht gerechnet haben, obwohl wir wussten, dass in Brasilien Winter ist. Pünktlich auf die Wettkämpfe stiegen dann die Temperaturen immerhin auf rund 20° an und ich startete am 2.8. zum ersten Mal an einer WM über 800m. In meinem Vorlauf belegte ich mit 2.05.28 Min. den dritten Rang, was zur direkten Qualifikation für den Final reichte. Am darauf folgenden Tag fand der Final statt. Nach einer leichten Steigerung gegenüber dem Vortag landete ich mit 2.04.82 Min. auf dem 6. Schlussrang. Nur zwei Tage später fand der 400m Vorlauf statt. Noch etwas müde und angeschlagen vom 800er reichte es mir mit 55.29 Sec. nur zum 4. Serienrang und somit nicht zur Qualifikation für den Final.
Als Abschluss gab es am letzten Tag sogar noch eine Bronzemedaille für die Minidelegation der Schweiz. Lukas Hendry (blind) landete im Weitsprung mit 5.87m auf dem 3. Rang.

 

Manuel Beeler

   
roter Punkt Rechnung 2006 schliesst Budgetkonform nach oben
 

Der Einwohnergemeinderat verabschiedete die Rechnung 2006 zuhanden der Gemeindeversammlung und befasste sich einmal mehr mit dem Garderobenprojekt. Weiter wurde die Renovation von zwei Wohnungen im Thalhof befürwortet und die Arbeiten zur Sanierung des Sportplatzes Bühl vergeben.

Rechnung 2006 zuhanden Gemeindeversammlung verabschiedet
Norbert Fink, Präsident der Finanzkommission, präsentierte dem Gemeinderat die Rechnung 2006. Diese schliesst nach gesetzlichen Abschreibungen von 8% und Abschreibungen von Fr. 21'778.- auf der Liegenschaft „Thalhof“ mit einem Verlust von Fr. 164'345.- ab, budgetiert waren Fr. 175'400.-. Die Bereiche öffentliche Sicherheit, Bildung, Kultur/Freizeit und Verkehr schlossen zusammen Fr. 51'400.- tiefer ab, allgemeine Verwaltung, Gesundheit, soziale Wohlfahrt, Umwelt/Raumordnung, Volkswirtschaft und Finanzen/Steuern hingegen um Fr. 212'700.- über dem Budget. Besorgniserregend ist einmal mehr der Bereich soziale Wohlfahrt, der Fr. 92'300.- über dem Voranschlag lag.
Die Spezialfinanzierungen Wasser/Abwasser schlossen mit einem Gewinn von Fr. 30'875.- (Voranschlag Gewinn Fr.18'100.-) und die Abfallrechnung mit einem Verlust von Fr. 1'942.- ab (Voranschlag Verlust Fr.900.-).
Die Steuereinnahmen fielen um Fr. 5'700.- tiefer aus als budgetiert und der Beitrag aus dem Finanzausgleich betrug Fr. 919'100.-, was Fr. 122'590.- weniger war als im Jahr 2005. Die Verschuldung pro Einwohner stieg um
Fr. 91.- auf Fr. 1’722.-. In der Investitionsrechnung stehen die Ausgaben von Fr. 745'603.- Einnahmen von Fr. 522'985.- gegenüber, was Nettoinvestitionen von Fr. 222'618.- ergab. Nach kurzer Diskussion verabschiedete der Rat die Rechnung 2006 zuhanden der Gemeindeversammlung vom 25. Juni 2007.

Sanierung und Erweiterung Garderoben
GarderobeAn der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember 2005 wurde ein Kredit von Fr. 500'000.- zur Sanierung und Erweiterung der Garderoben im neuen Schulhaus bewilligt. Als Grundlage diente damals eine Kostenschätzung. Anschliessend wurde für die Projektleitung eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die mit einem Architekten und Vertretern der involvierten Vereine versuchte, bestehende Wünsche und Ideen in das Projekt einzubringen. Aus dieser Detailplanung wurden später die Ausschreibungen gemacht und anhand der eingegangenen Offerten die Kalkulation erstellt. Schliesslich standen der Kostenschätzung von Fr. 500'000.- nun kalkulierte Kosten von Fr. 892'000.- gegenüber. Mehraufwendungen entstanden vor allem für den Kraftraum anstelle der alten Turnhallenbühne (Fr. 21'200.-), für den Einbau der neuen Garderoben im Untergeschoss des neuen Schulhauses (Fr. 139'000.-) und bei der Sanierung der alten Garderoben (Fr. 60'000.-). Zusätzliche Mehrkosten entstanden auch für die Beseitigung von Altlasten. So wurden für das Entfernen des oelgetränkten Bodens im heutigen Kraftraum Fr. 105'000.- und für die Sanierung der maroden Kanalisation Fr. 7'000.- veranschlagt.
An der nachfolgenden Diskussion debattierten Gemeinderat und Arbeitsgruppe über das weitere Vorgehen. Einstimmig war man am Schluss der Meinung, dass der Neubau von Garderoben aus finanzieller Sicht nicht mehr vertretbar ist und man sich auf die Sanierung der bestehenden Garderoben beschränken möchte. Unterschiedlicher Meinung war man über den Umfang der Renovation. Die von der Arbeitsgruppe vorgelegte Kostenschätzung für Sanierung und Umbau der Garderoben, WC-Anlagen, Sanität/Technikraum sowie einer Schiedsrichtergarderobe lag bei Fr. 479'000.-. Dieser Betrag war aber für die Mehrheit des Rates immer noch zu hoch. Es wurde beschlossen, zusätzlich eine Variante mit einem Kostendach von Fr. 250'000.- rechnen zu lassen. An der kommenden Gemeindeversammlung soll zudem der Souverän informiert werden.

Weiter hat der Gemeinderat …
auf Antrag der CVP, Markus Fluri als neues Mitglied der Natur- und Umweltschutzkommission bestätigt und den Beitritt zum trinationalen Atomschutzverband TRAS abgelehnt. Weiter wurden die Arbeiten zur Sanierung des Sportplatzes an die am günstigsten offerierende Firma Egger AG aus Solothurn vergeben. Zuhanden der Gemeindeversammlung genehmigte der Rat auch die Renovation von zwei Wohnungen in der Gemeindeliegenschaft Thalhof (Galea/Hennemann) zum Preis von Fr. 103'220.- sowie den Zusammenarbeitsvertrag mit den Nachbargemeinden Aedermannsdorf und Herbetswil betreffend Schulleitung für Primarschule und Kindergarten.

     
Seniorenfahrt Welschenrohr vom 04. Mai 2007 nach oben
 

Anlässlich der 58. Ausfahrt erlebten die Seniorinnen und Senioren einen herrlichen Ausflug in den jüngsten Kanton Jura nach Miécourt. Die drei Reisecars mit ihren freundlichen Chauffeuren führten 121 Reiselustige über die schönen Weiden der Freiberge.

Begleitet wurde die Ausfahrt von Herrn Pfarrer Obrist und Frau Müller von der reformierten Pfarrei sowie Gemeindepräsident René Allemann mit Gemeindeverwalter Beat Balmer sowie den Delegierten. Betreut wurde die Reisegesellschaft von Mitgliedern der Spitex und des Samaritervereins.

Der Reiseleiter Johann Arnet führte und kommentierte die Gruppe von Welschenrohr via Moutier - Delémont - Glovelier - Bourrignion - Lucelle nach Miécourt zum Hotel de la Cigogne, wo ein sehr gutes Essen serviert wurde. Empfangen und unterhalten wurde die Gruppe von Kuno von Falkensteins Klängen heimeliger Musik. Nach dem Essen begrüsste Gemeindepräsident René Allemann ganz herzlich die fröhliche Schar. Die Totenehrung, gehalten von Pfarrer Raimund Obrist, war sehr eindrucksvoll und wurde mit einem Gebet beendet.

Die Heimfahrt über die Corniche - vai Saignelégier - Tavannes - Bévilard - Moutier nach Welschenrohr war sehr abwechslungsreich. Angekommen in Welschenrohr, wurde im Gasthof Kreuz ein feiner Imbiss serviert. Zur frohen Unterhaltung sang der Jodlerklub einige schöne Lieder. Karl Müller erfreute uns mit seinen Bildern auf der Leinwand von der letztjährigen Reise. So ging ein schöner Tag zu Ende.

Ein Dankeschön gebührt der Einwohnergemeinde Welschenrohr und allen Mitwirkenden.

 

Johann Arnet, Reiseleiter

   
Welschenrohr betreibt aktive Standortförderung
 

... aus dem Gemeinderat
Nebst der bestehenden Wohnbauförderung verabschiedete der Gemeinderat Massnahmen zur gemeindeeigenen Wirtschaftsförderung. Weiter befasste er sich mit dem maroden Heizsystem des Mehrzweckgebäudes Dünnerehof.


Wirtschaftsförderung

Vor geraumer Zeit wurde im Gemeinderat das Thema Wirtschaftsförderung debattiert. Der Standort Welschenrohr soll für die Wirtschaft attraktiver gestaltet und neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Finanzkommission wurde angewiesen hierzu Reglemente auszuarbeiten. Anlässlich der letzten Ratssitzung wurden die nun vorgelegten Reglemente „Bauförderung für Firmen“ und „Wirtschaftsförderung für Firmen“ eingehend diskutiert.

So soll der Bau oder der Erwerb von selbst genutztem Firmenraum mit einem zinslosen Darlehen über 10 Jahre unterstützt werden. Weiter soll die Schaffung neuer Arbeitsplätze über einen Zeitraum von 4 Jahren mit Förderbeiträgen belohnt werden, dies in Abhängigkeit der Anzahl neu geschaffener Arbeitsplätze. Einstimmig verabschiedete der Rat die Reglemente zuhanden der nächsten Gemeindeversammlung.
Nach der an der letzten Gemeindeversammlung genehmigten Wohnbauförderung ist dies ein weiterer Schritt den Standort Welschenrohr zu fördern.

 

Sanierung Wärmepumpen Mehrzweckgebäude

An der Gemeindeversammlung vom 13.12.2004 genehmigte der Souverän einen Betrag von Fr. 60'000 für die Analyse und das Instandstellen des maroden Heizsystems des Mehrzweckgebäudes, welches seit geraumer Zeit nur noch mit Oel beheizt werden kann. Der Lieferant der Wärmepumpen ging damals kurz nach der Inbetriebnahme in Konkurs und konnte für die bestehenden Mängel nicht mehr belangt werden. Die Komplexität des Systems machte es unumgänglich einen kompetenten Partner für die Analyse zu finden. Es wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die zusammen mit der Firma Hubacher Engineering AG aus Engelburg die ganze Anlage analysierte. Der nun vorliegende Bericht zeigt auf, dass eine Sanierung des bestehenden Heizsystems keinen Sinn mehr macht. Die Wärmepumpen sind mehr als 10 Jahre alt, die Steuerung der Wärmeverteilung weist grosse Mängel auf und an der Anlage sind zum Teil schon Spuren von Korrosion feststellbar. Auch ist eine Investition aus Sicht der Effizienz der bestehenden Anlage nicht zu rechtfertigen. Es wurden nun verschiedene Heizsysteme diskutiert, aus denen der Gemeinderat vier weiter verfolgen will. So sollen für folgende Heizsysteme Angebote eingeholt werden:

1) Wärmepumpenanlage kombiniert mit einer Oelheizung,

2) Wärmepumpenanlage kombiniert mit einer Oelheizung und Solarenergie,

3) reine Schnitzelheizung

4) Schnitzelheizung kombiniert mit Solarenergie.


Eine zusätzliche Variante ist die Energieversorgung im Contracting. Dabei würde die Einwohnergemeinde die Energie zu einem vertraglich abgemachten Preis und Zeitraum bei einem Contracter beziehen. Im Preis enthalten sind Amortisation, Energiekosten und Servicekosten. Nach Ablauf der Vertragszeit geht die Anlage in den Besitz der Gemeinde über. Bei dieser Variante würden für die Gemeinde keine Investitionskosten anfallen.

Weiter hat der Gemeinderat …

den Abnahmevertrag für das Altpapier mit der Firma Utzenstorf Papier erneuert und die Pflichtenhefte der Verwaltungsangestellten genehmigt. Auf Antrag der SVP wurde Jürg Übelhart-Brunner, für den weggezogenen Kurt Wahlen, als Gemeinderat bestätigt. Er wird das Ressort Liegenschaften übernehmen. René Enz wurde auf Antrag der SVP als Ersatzmitglied bestätigt.
 
punkt Jahrgang 1988
nach oben
 

Jahrgang 1988Jahrgang 1988Jahrgang 1988Vom 30.April auf den 1.Mai 2007 war es wieder einmal soweit. Die „Stäcklimeitschi und –buebe“ des Jahrgangs 1988 stellten das traditionelle „Maitannli“. Mit dabei war eine stattliche Anzahl Dorfbewohner, die den 1988ern kräftig unter die Arme griff. In einem kleinen Festzelt wurden zudem Grilladen und Getränke verkauft. Für die problemlose Durchführung dieses Anlasses möchten wir dem Jahrgang 1988 herzlich danken.


Die Akteure des Jahrgangs 1988:

Allemann Pascal, Balzarini Manuela, Baumann Kevin, Beeler Tobias,Brunner Raphael, Romina Bühler, Christ Remo, Enz Philipp, Faganello Marc, Fluri Larissa, Füeg Stefan, Hufschmid Yasmin, Kargl Rafael, Litana Moses, Magdalena Andres, Pauli Noah, Rauber Danielle, Reber Marlene, Rippstein André, Roth Tobias, Rüefli Sabrina, Schelp Annika, Schindelholz Jessica, Uebelhart Mirjam und Weber Andrea.
     
Neue Kehrichtgebühren ab 01.01.2007
  Ab dem 01.01.2007 senkt die KEBAG die Kehrichtgebühren. Detaillierte Angaben finden Sie unter der Rubrik Portrait, Kennzahlen.
   
Preis für erschlossenes Bauland auf Fr. 110.00/m2 gesenkt
 
Welschenrohr

Der Gemeinderat befasste sich mit der Senkung des Baulandpreises an der Rötistrasse und dem regionalen Sozialdienst Thal/Gäu. Weiter wurden die Arbeiten für die letzte Etappe der Sanierung des alten Schulhauses und der Wassererschliessung der Sollmatt/Schlössli vergeben sowie die Nachfolge des Feuerungskontrolleurs geregelt.

Leitfaden für die Zukunft erarbeitet

Die Kultur-, Wirtschafts- und Standortförderungskommission hat an einer gemeinsamen Sitzung mit dem Gemeinderat das Leitbild 2010 durchgearbeitet. Die Schwerpunktthemen Wohnbauförderung, öffentlicher und privater Verkehr, Wirtschaftsförderung sowie Natur und Landwirtschaft wurden in Gruppen diskutiert und man hat Vorschläge erarbeitet.
Anschliessend wurden diese vorgetragen und von allen Teilnehmern mit Punkten bewertet. Daraus haben sich fünf Projekte herauskristallisiert, die man weiterverfolgen möchte: Baulandpreise senken, ein Wander- und Radweg entlang der Dünnern Richtung Gänsbrunnen, eine wegabhängige Radarkontrolle und die Steuersenkung für natürliche und juristische Personen. Aber auch die anderen Projekte sollen angegangen werden. Die Kultur-, Wirtschafts- und Standortförderungskommission wurde angewiesen, diese zu katalogisieren und die dafür anfallenden Kosten zu ermitteln.

Baulandpreis Rötistrasse gesenkt

An einer weiteren Sitzung wurde im Sinne der Standortförderung über die Reduzierung des Baulandpreises des neu erschlossenen Gebietes an der Rötistrasse diskutiert. Dadurch sollen die Verkaufschancen verbessert und der Standort Welschenrohr als Wohngemeinde gefördert werden. Nach eingehender Diskussion wurde einstimmig beschlossen, den Baulandpreis von Fr. 150.00 auf Fr. 110.00 pro m2 zu senken.
Diese Massnahme gehört, neben einigen anderen, zu den Standortförderungsprojekten, welche für die Zukunft der Gemeinde immer wichtiger werden. Mehr Informationen zum Bauland gibt es unter www.welschenrohr.ch/punktuell/bauland.

Regionaler Sozialdienst Thal-Gäu

Im April 2004 hat das Departement des Innern des Kantons Solothurn die Vernehmlassung zum neuen Sozialgesetz eröffnet. Darin vorgesehen ist unter anderem eine Regionalisierung der Sozialen Hilfen. Am 12. April hat die Thaler Gemeindepräsidentenkonferenz beschlossen, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, welche die Eckwerte eines regionalen Sozialdienstes, wie im neuen Sozialgesetz vorgesehen, erarbeiten soll. Diese Arbeitsgruppe legte nun den Einwohnergemeinden ein Papier mit den Kernfragen zum regionalen Sozialdienst Thal/Gäu vor.
Die zuständige Vormundschafts- und Sozialhilfekommission diskutierte diese Fragen und gab seine Stellungnahme an den Gemeinderat weiter. Grundsätzlich ist man damit einverstanden, einen gemeinsamen regionalen Sozialdienst gemäss dem neuen Sozialgesetz zu bilden. Der Bereich Vormundschaft sollte miteinbezogen werden. Wichtig ist die Bildung von regionalen Kommissionen für Vormundschaft und Fürsorge mit Vertretern aus den Gemeinden. Diese sollen die Aufgaben der heutigen, gemeindeeigenen Vormundschafts- und Sozialhilfekommissionen übernehmen. Jede Gemeinde sollte aber weiterhin eine Anlaufstelle für Erstkontakte beibehalten. Der bestehende Zweckverband "Soziale Dienstleistungen der Amtei Thal/Gäu" soll mit der Führung des regionalen Sozialdienstes beauftragt werden. Vormundschafts- und Sozialhilfekommission wie auch der Gemeinderat sind aber klar der Meinung, dass wir momentan den regionalen Sozialdienst nicht unbedingt brauchen, da heute ein gut funktionierendes Team im Sozialbereich an der Arbeit ist. Weiter ist zu befürchten, dass die Kosten durch die Einführung massiv ansteigen werden und der Missbrauch, durch die grössere Anonymität der betroffenen Person, ansteigen wird.

Verschiedenes Arbeiten vergeben

Im Moment steht die letzte Etappe der Sanierung des alten Schulhauses an. Das ganze Treppenhaus soll renoviert werden. Die zuständige Liegenschaftskommission holte für die auszuführenden Arbeiten mehrere Angebote ein, verglich diese und legte sie dem Gemeinderat zur Arbeitsvergabe vor. Nach kurzer Diskussion vergab der Rat die Arbeiten wie folgt:
Vorarbeiten/Mulden, Müller Mulden, Fr. 1'800.00; Boden/Gänge, Weiss & Appetito, Fr.10'000.00; Treppensanierung/Decke/Innentüren/Demontagen/Schreinerarbeiten, Gebrüder Donauer Welschenrohr, Fr. 24'800.00; Wände, Ernst Christ AG Matzendorf, Fr. 30'500.00; Elektroarbeiten, AEK Elektro AG, Fr. 25'000.00; Plattenarbeiten, Peter Röösli Aedermannsdorf, Fr. 2'900.00; Einrichtung Garderoben/Beschriftungen, EDAK Dachsen, Fr. 7'640.00; Honorar Architektur, Rainer Germann Welschenrohr, Fr. 10'000.00.
Für die Wassererschliessung der Sollmatt/Schlössli wurden von der Werkkommission für die anfallenden Arbeiten mehrere Offerten eingeholt und geprüft. Nach kurzer Beratung folgte der Gemeinderat den Anträgen der Kommission und vergab die Grabarbeiten zum Preis von Fr. 50'299.00 an Martin Studer aus Aedermannsdorf und die Rohrverlegungsarbeiten zum Preis von Fr. 44'410.00 an Kurt Wyss aus Matzendorf.

Neuer Feuerungskontrolleur gewählt

Der heutige Feuerungskontrolleur Rudolf Iten aus Balsthal hat altershalber auf Ende Jahr demissioniert. Auf die ausgeschriebene Stelle hat sich Felix Baschung aus Mümliswil beworben. Herr Baschung wurde bereits in der Vergangenheit als Unterstützung durch Herrn Iten zugezogen. Nach kurzer Diskussion wählte der Rat Felix Baschung als neuen Heizungskontrolleur. Er wird die Stelle im Januar 2007 antreten und arbeitet zu gleichen Tarifen wie sein Vorgänger.




Preis für erschlossenes Bauland an der Rötistrasse wurde auf Fr. 110.00 pro m2 gsenkt.
 

   

Aus dem Gemeinderat

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Gemeinderatsbeschlüsse der letzten Sitzung:

08. Januar 2007

  • Bestätigung neues Vollmitglied Gemeinderat Jürg Uebelhart
  • Entschädigung Überstunden Verwaltung und Sonntagsarbeit Gemeindearbeiter
  • Abgeltung Benützungsgebühren neuer Schulkreis Thal und Abgeltung Nebenkosten

Das ausführliche Protokoll können Sie unter Politik / Protokolle nachlesen.

     
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